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Der Kühler

(Der Kühler wurde bisher 10759 mal gelesen ... Druckversion)

Der Kühler

Der Kühler besitzt sogenannte Wasserkästen aus Kunststoff. Diese sitzen rechts und links am Kühler. Von diesen Sammelkästen aus strömt das Kühlmittel durch die Leichtmetallröhren des Kühlers, die zur Vergrößerung ihrer Oberfläche (und damit der Kühlfläche) mit Kühlrippen versehen sind. Über die Kühlrippen kann das Kühlmittel Wärme an die Umgebung abgeben.

Bei Verdacht auf einen undichten Kühler sollte man in der Werkstatt die beschriebene Druckprüfung durchführen lassen. Bei einem offenkundigen Defekt kann man auch gleich selbst ausbauen und zur Reparatur bringen. Es gibt spezielle Kühlerwerkstätten (Branchenbuch!), die solche Reparaturen durchführen.

Kühler reinigen

Durch den tiefliegenden Kühllufteinstritt und die dadurch erforderlich Umlenkung des Luftstroms gelangen kaum noch Insekten an die Kühlerlamellen. Eine Reinigungskur wird wohl erst bei höherem Fahrzeugalter erforderlich.

  • Stoßfänger ausbauen (Kapitel »Karosserie<).
  • Angetrocknete Insektenreste mit einem eiweißlösenden Mittel einsprühen.
  • Nach einer gewissen Einwirkzeit von der Kühlerrückseite her abspülen. Durch die Kühlerlamellen mit nicht zu starkem Strahl spritzen. Hartes Bürsten oder scharfes Werkzeug kann die Kühlerlamellen beschädigen.
  • Den Wasserschlauch auch in die Öffnung um den Kühlerventilator halten.
  • Spezielle Reinigungsmittel für das Kühlerinnere sind bei ausschließlicher Verwendung von Frostschutzmittel mit Korrosionsschutz nicht erforderlich.

Kühlmittel ablassen

  • Motor abkühlen lassen, sonst Verbrühungsgefahr!
  • Verschlußdeckel am Ausgleichbehälter öffnen.
  • Beim 16V untere Motorraumabdeckung losschrauben.
  • Breite Wanne zum Auffangen des Kühlmittels bereitstellen.
  • Schlauch am unteren Stutzen des Kühlers lösen und abziehen.
  • Soll das Kühlmittel vollständig abgelassen werden, zusätzlich noch den Kühlmittelschlauch zur Heizung von der Stirnwand abziehen.

Kühler ausbauen

  • Beim 16V untere Motorraumabdeckung losschrauben.
  • Schlauch vom unteren Kühlerstutzen abnehmen.
  • Kühlmittel zur Wiederverwendung auffangen.
  • Oberen Schlauch und kleinen Schlauch zum Ausgleichbehälter vom Kühler abmontieren.
  • Bei Fahrzeugen mit Getriebe-Automatik Ölleitungen am Kühler losdrehen und Öffnungen verschließen. Bei Fahrzeugen mit Klimaanlage den Kältemittelbehälter aus der Halterung nehmen und nach hinten abhängen. Die Leitungen bleiben angeschlossen!
  • Massekabel von der Batterie abklemmen.
  • Kabelsteckverbindungen des Lüftermotors und des Thermoschalters trennen.
  • Oben am Kühler die seitlichen Blechklammern mit einer Zange zusammendrücken und abnehmen.
  • Kühler zusammen mit dem Lüftermotor aus dem Motorraum herausnehmen.
  • Beim Einbau Kühler zuerst in die unteren Gummihalterungen einstecken.
  • Nach dem Einbau des Kühlers Kühlsystem auffüllen und entlüften.

Kühlsystem neu befüllen und entlüften

Da eine gewisse Restmenge von Kühlflüssigkeit im Motor zurückbleibt, kann möglicherweise nicht die gesamte Flüssigkeitsmenge eingefüllt werden.

  • 16V-Motor: Innensechskantschraube vom Auslaßstutzen am Thermostatgehäuse herausdrehen.
  • Alle Motoren: Zuerst Frostschutzmittel, dann möglichst kalkarmes Wasser einfüllen.
  • Tritt beim 16V aus der Öffnung im Auslaßstutzen das Kühlmittel blasenfrei aus, kann die Innensechskantschraube mit Dichtungsmasse wieder eingedreht werden.
  • Kühlmittel bis zur »Kalt«-Markierung am Ausgleichbehälter einfüllen.
  • Verschlußdeckel am Ausgleichbehälter zudrehen.
  • Motor starten und so lange laufen lassen, bis der elektrische Kühlerventilator anläuft.
  • Motor abstellen und fehlende Kühlflüssigkeit ergänzen.

Kühlmittelschläuche ausbauen

Besorgt Euch als Ersatz Originalschläuche in der richtigen Bogenform und grundsätzlich neue Schlauchschellen.

  • Kühlmittel ablassen und auffangen.
  • Schlauchschellen lösen, Schläuche abziehen.
  • Festsitzende Schlauchenden mit einem Schraubendreher lockern, den man vorsichtig zwischen Schlauch und Stutzen schiebt und dann vorsichtig hebelt.
  • Neue Schläuche weit genug auf die Stutzen schieben, damit sie nicht wieder abrutschen können.
  • Schraubschellen nicht mit Gewalt anziehen, sonst wird das Gewinde überdreht oder der Schlauch beschädigt.

Achtung: Unterwegs kann man einen gerissenen Wasserschlauch selten ersetzen. Hier hilft das "Pannenband" von Weyer, Düsseldorf oder Holts »Hoseweld Bandage«. Beide kleben auf gesäuberten und trockenen Gummischläuchen recht gut. Bei einem großen Leck kann es vorteilhaft sein, den Verschlußdeckel des Ausgleichbehälters eine Umdrehung zu öffnen, damit sich im Kühlsystem kein Druck aufbauen kann, dem die Bandage dann nicht mehr standhält. Jetzt nur noch sehr schonend bis zur Werkstatt weiterfahren. Temperaturanzeige und Kühlmittelstand im Auge behalten!

Der Kühlsystem Verschlußdeckel

Im Überdruck-Kreislauf spielt der Kühlsystem-Verschlußdeckel auf dem Ausgleichbehälter eine wichtige Rolle: Die Dichtfläche wird bei aufgeschraubtem Deckel fest auf den Rand der Ausgleichbehälteröffnung gedrückt. Es kann kein Druck entweichen.

  • Wenn bei Erwärmung der Druck im Kühlsystem 1,2-1,35 bar übersteigt, öffnet das Überdruckventil. Jetzt kann zum Druckausgleich etwas Wasserdampf entweichen.
  • Beim Abkühlen des Motors zieht sich die Kühlflüssigkeit wieder zusammen. Dadurch entsteht im Kühlsystem ein gewisser Unterdruck. Für den Ausgleich dieses Unterdrucks sitzt im Deckel ein zweites Ventil, so daß Außenluft ins System strömen kann.

Überdruckventil prüfen

Wer sich die Mühe der Kontrolle nicht machen will, wechselt den relativ preisgünstigen Verschlußdeckel im Verdachtsfall einfach aus. Die Werkstatt prüft ihn mit einem Druckprüfgerät:

  • Druck aufpumpen.
  • Zwischen 1,2-1,35 bar muß das Ventil öffnen.

Unterdruckventil prüfen

Ob das Unterdruckventil richtig arbeitet, läßt sich nur behelfsmäßig feststellen.

  • Bei abgenommenem Verschlußdeckel einen dicken Wasserschlauch vom Kühlsystem fest zusammendrücken.
  • Deckel aufsetzen und festdrehen.
  • Schlauch loslassen.
  • Rundet sich der zusammengepresste Kühlwasserschlauch wieder, dürfte das Unterdruckventil intakt sein.
  • Sind die Kühlwasserschläuche morgens vor dem ersten Start plattgedrückt, streikt sicher das Unterdruckventil.


WICHTIG -> Ergänzungen? Fehler? Änderungen? Tipps? Dann bitte eine Mail an uns! Danke dafür im Voraus!


  

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